Daniel Kehlmann . Ich und Kaminski . Wieder ein unterhaltsames Buch. Leicht zu lesen . Es macht Spass, den ulkigen Zoelnner zu beobachten und sich ein eigenes Bild vom Menschen Insbesondere zu machen ...
Da ich mir im Moment nicht die Zeit nehmen moechte, es zu kommentieren (lese schon wieder das naechste kehlmann Buch und eins von Cecilia Ahern und ...), empfehle ich das Buch einfach nur und verweise auf gute Ausfuehrungen zum Buch :
- Gustav Mechlenburg . Kunst und Kritik . Rezession
- Dieter Wunderlich
Sonntag, 17. Mai 2009
Schmetterlingssammler . Joel Haahtela . Die Zweite
Das Buch von Joel Haahtela ist wirklich empfehlenswert.
Gleich zu Beginn des Buches taucht fuer mich die Frage danach auf, was bleibt von uns, wenn wir mal nicht mehr sind. Scheinbar kaum etwas ... oder doch nicht?
Sensibel und ueberraschend fuehrt uns der Autor durch die Welt zweier Menschen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Immer tiefer dringt der junge Mann in das Leben des Alten ein und erfaehrt dabei eine Menge ueber Einsamkeit, Sehnsucht und Liebe. Die Suche nach einer Verbindung zum Verstorbenen bringt den Helden nicht nur seinem eigenen Leben naeher, sondern auch dem seiner Familie, seinem Vater. Hier haelt das Ende des Buches voellig unerwartete Beruehrungspunkte fuer uns parat.
Ich finde die Geschichte bemerkenswert.
Mir hat sie und der leicht melanchoisch-sehnsuechtig-freudige Schreibstil so gut gefallen, dass ich mir sofort ein zweites Buch von Joel, mit dem unaussprechlichen Nachnamen, gekauft habe. ...
Ich freue mich schon auf 'Sehnsucht nach Elena'.
Links zum Thema:
- Joel's Buecher bei Amazon.de
Gleich zu Beginn des Buches taucht fuer mich die Frage danach auf, was bleibt von uns, wenn wir mal nicht mehr sind. Scheinbar kaum etwas ... oder doch nicht?
Sensibel und ueberraschend fuehrt uns der Autor durch die Welt zweier Menschen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Immer tiefer dringt der junge Mann in das Leben des Alten ein und erfaehrt dabei eine Menge ueber Einsamkeit, Sehnsucht und Liebe. Die Suche nach einer Verbindung zum Verstorbenen bringt den Helden nicht nur seinem eigenen Leben naeher, sondern auch dem seiner Familie, seinem Vater. Hier haelt das Ende des Buches voellig unerwartete Beruehrungspunkte fuer uns parat.
Ich finde die Geschichte bemerkenswert.
Mir hat sie und der leicht melanchoisch-sehnsuechtig-freudige Schreibstil so gut gefallen, dass ich mir sofort ein zweites Buch von Joel, mit dem unaussprechlichen Nachnamen, gekauft habe. ...
Ich freue mich schon auf 'Sehnsucht nach Elena'.
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Dienstag, 14. April 2009
Schmetterlingssammler . Joel Haahtela
Foto des Tages: "Schuhe aus, Fusse hoch und her mit dem Buch ..." by Jana BlaviusSuechtig danach, wieder und wieder in die Welten fremder Erfahrungen und schoener Geschichten einzudringen, entscheide ich mich am Abend, gleich das naechste Buch anzufangen. Nach der autobiografischen Geschichte der Mathematik-Studentin waehle ich dieses Mal einen Roman von Joel Haahtela aus, der auf seinem Klappentext mit Worten wie 'Wer ist der Fremde, der ihm das Haus mit der erstaunichen Schmetterlingssammlung hinterlaesst? Und welches geheimnis verbindet den Erzaehler mit ihm?' fuer sich wirbt. ...
Genauso verfuehrerisch klingt der Titel 'Der Schmetterlingssammler'.
Alleine diese beiden Dinge versprechen mir eine Welt voller Mystik, in die ich gern eindringen will.
Und ich muss nicht lange auf das ein Entfuehrtwerden warten. Bereits auf der zweiten Seite fuehle ich mich in ein Reich schwebender Romantik versetzt. Zusammen mit dem Erzaehler entdecke ich den einsamen Garten mit all den scheinbar voller Geschichten steckenden Erbstuecken.
... Ich bin aber erst auf Seite 18. Mehr kann und will ich also noch nicht verraten ;-)
Fucking Berlin . Sonia Rossi
Foto des Tages: "Book and coffee . Kaffepause mit Buch ..." by Jana BlaviusGanz anders als beim Buch 'Alle sieben Wellen', freue ich mich bei der Erzaehlung der Mathematik-Studentin, die ihr Studium als Teilzeit-Hure finanziert, ueber das Happy End der Geschichte.
Sonia Rossi hat es geschafft. Geschafft, niederzuschreiben und hoffentlich damit auch zu verarbeiten, was fuenf Jahre lang ihr ungewoehnliches Leben bestimmte. Gedanken, Begegnungen, Frustrationen, Gluecksmomente, Aengste, Wuensche, Enttaeuschungen, Hoffnungen ...
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ihre wenig aggressiven und harmonisiert wirkenden Beschreibungen, wirklich das Leben im Rotlichtmilieu wiedergeben. ... Vielleicht waren ihre Erfahrungen ja halbwegs erduldsam, so wie sie es uns glauben laesst. Oder mehr Haerte war von Seiten des Verlages nicht empfohlen. Sicherlich sollte es erst einmal ein Test sein, ob von der 'normalen' Leserschaft dieses Thema ueberhaupt akzeptiert wird. Schliesslich ist das immer noch ein Tabu-Thema fuer viele.
Aber natuerlich wuensch ich mir, dass es Sonia wirklich so mild in dem rauen Klima ergangen ist ... und sie den Absprung fuers Leben geschafft hat.
Links zum Thema:
- http://www.youtube.com/watch?v=IsVr8QSKW7s
- http://www.amazon.de/Fucking-Berlin-Teilzeit-Hure-Sonia-Rossi/dp/3548372643
Alle sieben Wellen ... Daniel Glattauer
Foto des Tages: "Lesend auf der Veranda ..." by Jana BlaviusHhhhmmm ...
Also gibt es doch ein Happy End im zweiten Band zur email-Geschichte von Daniel Glattauer. Ich finde das langweilig.
Auch mit dem Geschriebenen in 'Alle sieben Wellen' komme ich nicht so gut klar. Natuerlich gefaellt mir die Idee von der siebten Welle. Doch meistens finde ich ein Buch gut, wenn ch wenigstens eine Person darin finde, mit der ich mich auf irgend eine Weise identifizieren kann. Im ersten Teil der Liebesgeschichte, fand ich sogar beide Helden des Buches gut. Doch dieses Mal agieren sowohl Emmy als auch Leo recht nervig. Keiner von beiden gefaellt mir. Mit keinem fuehle ich mich verbunden. Das ganze wirkt so gar nicht nach sich selbst.
Irgendwie so, als ob der Autor das Hin- und Her nur erfunden hat, um wenigstens ein paar Seiten zusammen zu bekommen. Den Gedanken, dass er das Buch nur geschrieben hat, um den an verschiedenen Stellen laut werdenden Stimmen nach einem Happy End die Muender (und sein Verkaufskonto) zu 'fuellen', vergesse ich mal schnell wieder.
Schade nur, dass er sich so ein kitschiges Ende fuer eine anfangs so spannungsvolle Beziehung ausgedacht hat. ...
Foto des Tages: "Reading on my terrace" by Jana Blavius
Donnerstag, 9. April 2009
Alle sieben Wellen ... Daniel Glattauer
Dieses Buch ist irgendwie nervig. So ein hin und her, als ob der Autor nicht weiss, waas er will ...
Dienstag, 7. April 2009
All seven waves ... Daniel Glattauer
Foto des Tages: "Books around me" by Jana BlaviusNormalerweise wuerde ich ja mit einem Eintrag zu einem Buch warten bis ich es ausgelesen habe. Allerdings befuerchte ich, dass ich das Buch 'Alle sieben Wellen'doch moegen gelernt haben werde, wenn ich so lange warte.
Als ich den ersten Band 'Gut gegen Nordwind' (siehe meinen Eintrag 'Good against the North Wind' vom Sonntag, 1. März 2009) gelesen hatte, war ich volkommen mit dem Ende zufrieden. Schon allein aus Angst, Daniel Glattauer sorgt hier fuer ein langweiliges Happy End, fuehrt dazu, dass ich von vornherein eine kleine Abneigung gegen den zweiten Teil der Geschichte aufgebaut habe.
Nun koennte ich ihn ja einfach nicht lesen. Aber dazu bin ich viel zu neugierig. Vielleicht ueberrascht mich der Autor doch irgendwie.
Das ist genauso wie mit den emails. Einmal begonnen, kann ich nicht mehr aufhoeren. Dann warte ich auf Antwort, schaue minuetlich in den Briefkasten >> ins Buch :-)))
Deshalb kann ich jetzt auch nicht weiterschreiben. Ich muss eben schnell mal schauen, was da an mich geschrieben wurde. Denn so empfinde ich es. Das Buch ist fuer mich geschrieben. Ist in meinem Posteingang gelandet. Nun will ich rasch noch ein paar Seiten oeffnen.
Gute Nacht.
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